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Anke Griebenow
Anke Griebenow, Gesundheitsökonom (ebs)

Mit der Einführung des Gesundheitsmodernisierungsgesetz im Jahr 2004 führte die Politik für den ambulanten Versorgungsbereich neu die Verpflichtung zum „einrichtungsinternen Qualitätsmanagement (QM) ein (SGB V §135a). Die näheren Einzelheiten hierzu sollte der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) in einer Richtlinie festlegen. Das ist Ende 2005 erfolgt, die Richtlinie ist mit Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft getreten.

Seit dem sind alle Zahnärzte, die zur vertragszahnärztlichen Versorgung zugelassen sind, verpflichtet, innerhalb von 4 Jahren ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagementsystem für ihre Praxen einzuführen und dieses ständig weiterzuentwickeln.

Bei der Einführung des einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Das System muss TEAM-fähig sein (alle müssen es verstehen können).
  • Das System muss allen Mitarbeiterinnen jederzeit zugänglich sein.
  • Das System sollte für die Grundfüllung wenig Zeit in Anspruch nimmt.
  • Das System sollte flexibel sein und ständig angepasst werden können.
  • Das System sollte die Praxisorganisation auf ungenutzte Potentiale überprüfen.
  • Das System sollte die Praxis bei der Weiterentwicklung unterstützen.

Was zeichnet das QM-System von Michaela Arends aus?

  • Es kann innerhalb von 3 Tagen eingeführt werden.
  • Es ist leicht zu verstehen und zu bedienen.
  • Lediglich Microsoft Word wird als Grundlage vorausgesetzt.

Ein weiterer Vorteil: Die Einführung des QM-Systems wird durch den Europäischen Sozialfond gefördert.